| Göttingen | Dieser Text beschreibt Göttingen. Der untere Text beinhaltet die Göttingen Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Göttingen Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Göttingen fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Göttingen möglichst ausführlich zu halten.
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Göttingen ArtikelDieser Artikel behandelt die Universitätsstadt Göttingen. Andere Orte mit diesem Namen siehe unter
Göttingen liegt an der Grenze der Leine-Ilme-Senke gegen den Göttinger-Northeimer Wald, in dem Tal der Leine am Fuße des Hachberges in dem Osten und des Egelsbergs beziehungsweise Kleinen Hagens in dem Westen.
Buch-Tipp: Das Buch der fünf Ringe Der Geist der Leere Nirgends fand ich den Geist der Leere, der für jeden Buddhisten und jeden Kampfsportler unerlässlich ist, so gut beschrieben wie hier. Indem man die Dinge erkennt, die existieren, kann man die erkennen, die nicht existieren.
Für Kampfsportler gilt: Indem man alles ausprobiert, was es auszuprobieren gibt und alle eigenen Fähigkeiten... | |
Das Stadtgebiet Göttingens ist in 18 Stadtbezirke beziehungsweise Stadtteile eingeteilt. Einige der Stadtteile sind allein oder mit benachbarten Stadtteilen zusammen Ortschaften in dem Sinne der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO). Sie haben einen vom Volk gewählten Ortsrat , der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 9 und 13 Mitglieder hat. Vorsitzender des Ortsrat ist ein Ortsbürgermeister. Die Ortsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt jedoch dem Gesamtgemeinderat der Stadt Göttingen.
Trotz der Zusammenlegung von ehemals eigenständigen Gemeinden zu "Ortschaften" sind die Dörfer eigenständig geblieben.
Karte der Stadtgebiete mit Einwohnerdichte (Eigenanfertigung, freigegeben laut GnuPL)
Die 18 Stadtbezirke Göttingens:
- 01 Innenstadt
- 02 Oststadt
- 03 Südstadt
- 04 Weststadt
- 05 Nordstadt
- 06 Weende
- 07 Nikolausberg
- 08 Geismar
- 09 Grone
- 10 Herbershausen
- 11 Groß Ellershausen
- 12 Hetjershausen
- 13 Knutbühren
- 14 Elliehausen
- 15 Esebeck
- 16 Holtensen
- 17 Deppoldshausen
- 18 Roringen
Die 9 Ortschaften Göttingens:
- Geismar mit dem Gebiet der Zietenkaserne
- Herberhausen
- Roringen
- Holtensen
- Weende/Deppoldshausen
- Nikolausberg
- Grone
- Groß Ellershausen (http://www.gross-ellershausen.de)/Hetjershausen/Knutbühren
- Elliehausen/Esebeck
Siehe auch: Göttinger Straßennamen
Buch-Tipp: Dem inneren Kind begegnen. Hör-CD mit ressourcenorientierten Übungen unendlich hilfreich Neue hilfreiche, heilsame und bereichernde Bilder in sich selber über sich selber und seine Kindheit entwickeln, damit lässt es sich wohl am besten zusammenfassen.
Diese Reise besteht aus elf eigentlich relativ kurzen Übungen, die sehr einfach nachzuvollziehen sind.
Ich fühl mich wie ein verdorrter Kaktus, der gierig Wasser... |
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Göttingen wurde 953 unter dem Namen "Gutingi" erstmals in einer Urkunde Ottos I. erwähnt. Um 1200 erlangte sie die Stadtrechte. Von 1351 bis 1572 war Göttingen Mitglied der Hanse. Über das Fürstentum Calenberg-Göttingen kam die Stadt 1584 an Braunschweig-Wolfenbüttel , 1635 an Calenberg und 1692 schließlich zu dem Kurfürstentum Hannover. 1737 wurde die Georg-August-Universität eröffnet. 1806 war die Stadt vorübergehend preußisch, kam dann 1807 zu dem Königreich Westfalen, doch 1813 erneut zu Hannover, das ab 1814 zu dem Königreich erhobenen wurde. Hier wurde Göttingen 1815 Sitz eines Amtes, das ab 1823 zur neu gebildeten "Landdrostei Hildesheim" gehörte. Die Stadt selbst genoss jedoch von Anfang an eine gewisse Selbständigkeit. Das Amt Göttingen wurde in der Folgezeit mehrfach verändert.
1854 wurde Göttingen an das Eisenbahnnetz angeschlossen, an welchem heute sogar der ICE hält.
1866 kam Göttingen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. 1885 erhielt Göttingen den Status einer Kreisfreien Stadt und wurde Sitz des aus dem Amt Göttingen hervorgegangenen Landkreises Göttingen. In der Zeit des Nationalsozialismus befand sich in der Nähe von Göttingen das Jugendkonzentrationslager Moringen, das 1945 befreit wurde. Aus der Landdrostei Hildesheim ging der neue Regierungsbezirk Hildesheim hervor, zum Stadt- und Landkreis Göttingen fortan gehörten. Diese Verwaltungszugehörigkeit veränderte sich für die Stadt Göttingen erst in dem Jahre 1964, als sie durch das so genannte Göttingen-Gesetz wieder dem Landkreis Göttingen eingegliedert wurde. In dem Rahmen der Kreisreform wurde 1973 der Landkreis Göttingen um die aufgelösten Landkreise Duderstadt und Hannoversch Münden vergrößert.
Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa.... |
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Folgende Gemeinden wurden nach Göttingen eingegliedert:
- 1963: Herberhausen
- 1964: Geismar, Grone, Nikolausberg und Weende
- 1973: Deppoldshausen, Elliehausen, Esebeck, Groß Ellershausen, Hetjershausen, Holtensen, Knutbühren und Roringen
Buch-Tipp: Die Mundorgel. Textausgabe Alter Klassiker, jetzt politisch korrekt Ich habe mir die Mundorgel angeschafft um wieder ein paar "Lumpeliedli" für meine Tochter auswendig zu lernen und wurde von der guten alten Mundorgel nicht enttäuscht. Mit Amüsement stellte ich fest, das u. a. der "Kolumbus" politisch korrekt wurde: Aus den Wilden wurden Inkas, und bei den Cowboys "aus... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
¹ Volkszählungsergebnis
Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
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Das Gebiet der Stadt Göttingen gehörte anfangs zu dem Erzbistum Mainz beziehungsweise zu dessen Archidiakonat Nörten. 1528 wurden die Schriften Martin Luthers in der Stadt verbreitet und 1529 wurde die erste protestantische Predigt in Göttingen in der Paulinerkirche gehalten. Danach war Göttingen über viele Jahrhunderte eine fast ausschließlich lutherische Stadt. 1530 erhielt die Stadt eine neue Kirchenordnung mit einem Stadtsuperintendenten, welcher dem Landessuperintendenten in Grubenhagen unterstand. Alle Kirchengemeinden der Stadt bildeten einen Gesamtverband. Über das Fürstentum Calenberg-Göttingen kam die Stadt 1584 an das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, 1634 an Braunschweig-Lüneburg und mit diesem schließlich zu dem Kurfürstentum und späteren Königreich Hannover. Hier wurde Göttingen Sitz eines Sprengels, zum mehrere Kirchenkreise, darunter auch der Kirchenkreis Göttingen gehört. Alle Kirchengemeinden der Stadt Göttingen gehören heute - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zu dem Kirchenkreis Göttingen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers.
Ab 1713 wurden in Göttingen auch reformierte Hausgottesdienste gehalten, 1736 gab es französisch-reformierte Gottesdienste. Dies alles führte 1748 zur Gründung einer reformierten Gemeinde, die 1752 in die Konföderation reformierter Kirchen in Niedersachsen aufgenommen wurde. 1928 war die reformierte Gemeinde Göttingens Gründungsmitglied des Bundes Evangelisch-reformierter Kirchen Deutschlands, dem sie heute noch angehört.
Ab 1746 wurden für die Studenten in Göttingen auch wieder katholische Gottesdienste erlaubt, ein Jahr später auch für alle Einwohner der Stadt, doch konnte erst 1787 die erste katholische Kirche nach der Reformation gebaut werden. 1825 entstand eine selbständige Pfarrgemeinde, die zu dem Bistum Hildesheim gehörte. 1929 wurde eine zweite katholische Kirche gebaut. Später wurde Göttingen Sitz eines Dekanats des Bistums Hildesheim, zum heute alle Pfarrgemeinden der Stadt gehören.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten, gegründet 1894), eine Mennoniten-Gemeinde (gegründet 1946), die Evangelische Freikirche Ecclesia, eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten, eine Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und die Orth Harald Kirche, eine Freie Evangelische Gemeinde (FeG).
Darüber hinaus ist auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und die Neuapostolische Kirche in Göttingen vertreten.
Buch-Tipp: Die drei ???. Stadt der Vampire (drei Fragezeichen) Spannend, spannend. . . . Die Stadt der Vampire macht dort weiter, wo die letzten Bücher der Serie aufgehört haben: Sie vermittelt kurzweiligen Lesespaß um eine gut konzipierte und logische Handlung. Die angemessene, nicht zu umgangssparachlichen Dialoge, die man noch in anderen Werken vermisst hat tragen ebenso zu dem Lesespaß bei, wie die spannende... |
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An der Spitze der Stadt stand schon seit dem 12. Jahrhundert der Rat mit 24 Ratsherren. Ab 1319 unterstand auch die Neustadt dem Rat. Die Wahl des Rates erfolgte am Montag nachdem Michaelistag. Ab 1611 wurden die 24 Ratsherren von der gesamten Bürgerschaft gewählt. Der Rat wählte aus seiner Mitte den Bürgermeister. Ab 1669 gab es ca. noch 16 Ratsherren, später ca. noch 12. Ab 1690 wurde das Stadtregiment völlig neu geordnet. Danach gab es den Rat, der aus dem Gerichtsschulze, 2 Bürgermeistern, dem Syndikus, dem Stadtsekretär und 8 Ratsherren, die von der Regierung zu wählen waren, bestand. Während der Zugehörigkeit der Stadt zu dem Königreich Westfalen leitete ein Maire die Stadtverwaltung. Ihm stand ein Munizipalrat zur Seite. 1831 wurde ein neues Verfassungs- und Verwaltungsreglement erlassen. Danach gab es einen Bürgermeister beziehungsweise ab 1844 einen Oberbürgermeister. Mit der neuen Städteordnung von 1852 gab es wieder einen Bürgermeister, der ab 1885 erneut den Titel Oberbürgermeister trug. Während des Dritten Reichs wurde das Stadtoberhaupt von der Partei eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Göttingen die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seit 2001 direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch zusätzlich einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.
Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister seit 1809
- 1809 - 1831: Conrad Julius Hieronymus Tuckermann, Maire, später Bürgermeister
- 1811 -1813: Caspar Christian Campen, Maire
- 1813 - 1817: Johann Friedrich Christoph Hesse, Bürgermeister
- 1831 - 1851: Georg Christoph Ernst Ebell, Bürgermeister beziehungsweise Magistratsdirektor beziehungsweise Oberbürgermeister
- 1851 - 1852: Georg Ferdinand Friedrich Insinger, Bürgermeister und Georg Friedrich Morrien, Bürgermeister
- 1852 - 1858: Ferdinand Heinrich Ludwig Oesterley, Bürgermeister
- 1858 - 1867: Dr. Adolf Eberhardt, Bürgermeister
- 1867 - 1870: Georg Heinrich August Wunderlich, Bürgermeister
- 1870 - 1893: Dr. Georg Merkel, Bürgermeister ab 1885 Oberbürgermeister
- 1893 - 1926: Dr. med hc. Geord Calsow, Oberbürgermeister
- 1926 - 1938: Prof. Dr. Bruno Jung, Oberbürgermeister
- 1938 - 1945: Albert Gnade, Oberbürgermeister
- 1945: Erich Schmidt, (parteilos), kommissarischer Oberbürgermeister
- 1946, Januar bis November: Hermann Föge (FDP), Oberbürgermeister
- 1946 - 1947: Heinrich Düker (SPD), Oberbürgermeister
- 1947 - 1948: Franz Arnholdt (SPD), Oberbürgermeister
- 1948 - 1956: Hermann Föge (FDP), Oberbürgermeister
- 1956 - 1966: Prof. Dr. Gottfried Jungmichel (FDP), Oberbürgermeister
- 1966 - 1973: Walter Leßner (SPD), Oberbürgermeister
- 1973 - 1981: Dr. h.c. Artur Levi (SPD), Oberbürgermeister
- 1981 - 1982: Joachim Kummer (CDU), Oberbürgermeister
- 1982 - 1986: Prof. Dr. Gerd Rinck (CDU), Oberbürgermeister
- 1986 - 1991: Dr. h.c. Artur Levi (SPD), Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
- 1991 - 2000: Dr. Rainer Kallmann SPD, Oberbürgermeister
- 2000 - heute: Jürgen Danielowski, (CDU), Oberbürgermeister
Oberstadtdirektoren 1946 - 2001
- 1946 - 1948: Erich Schmidt
- 1948: Helmut Kuß, Stadtdirektor in der Funktion als Oberstadtdirektor
- 1948 - 1949: Hans-Otto Glahn
- 1949 - 1952: Erich Schmidt
- 1952 - 1959: Helmut Kuß, Stadtdirektor, später Oberstadtdirektor (2. Amtszeit)
- 1959 - 1968: Erich Heinrich Biederbeck
- 1968 - 1980: Kurt Busch
- 1980 - 1987: Rolf Vieten
- 1987 - 1988: Eberhard Nickel, Stadtdirektor in der Funktion als Oberstadtdirektor
- 1988 - 2000: Hermann Schierwater
Buch-Tipp: Eine Welt ohne Krebs. Die Geschichte des Vitamin B17 und seiner Unterdrückung Ein Buch, das einem die Augen öffnet Dieses Buch ist hervorragend recherchiert. Es ist kein sinnloses Gestammel, wie einer meiner "Vor-Rezendenten" geschrieben hat, sondern alle Aussagen sind auch eindeutig und nachweisbar belegt.
Selbst den Kritikern müsste doch zu denken geben, warum es Völker gibt, bei denen praktisch Krebs unbekannt ist.... |
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Das Wappen der Stadt Göttingen zeigt in geteiltem Schild: Oben in Blau auf silbernem Bogen drei silberne rotbedachte Türme, der mittlere mit goldenem Knauf und begleitet von vier goldenen Kugeln (2:2), die seitlichen vierfenstrig, mit goldener Kreuzblume; unten in Rot ein linkshin schreitender blaubewehrter goldener Löwe. Die Stadtflagge ist schwarz-gold.
Das Wappen ist bereits seit 1278 nachweisbar und wurde in seiner heutigen Form zuletzt 1961 in der Hauptsatzung der Stadt festgelegt. Zeitweise benutzte die Stadt auch ein einfacheres Wappen, das in Schwarz den golden gekrönten, goldenen Großbuchstaben G zeigte.
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Wirtschaft und Infrastruktur | |
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Durch das westliche Stadtgebiet von Göttingen führt von Nord nach Süd die Bundesautobahn A 7 Hannover - Kassel - Würzburg. Ferner führen die Bundesstraßen B 3 und B 27 durch Göttingen.
Der Göttinger Hauptbahnhof liegt an der Bahnlinie Kassel - Hannover und ist Haltestelle des ICE.
Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Buslinien der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB).
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Öffentliche Einrichtungen | |
Göttingen ist Sitz folgender Einrichtungen beziehungsweise Institutionen:
- Kreiswehrersatzamt Göttingen
- Landratsamt Göttingen
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- Georg-August-Universität Göttingen; gegründet 1734 durch den damaligen Kurfürst Georg II August von Hannover, König von England. (Website der Universität (http://www.uni-goettingen.de/) beziehungsweise Website der Universitäts-Sternwarte (http://www.uni-sw.gwdg.de))
- Fachhochschule Hildesheim/Holzminden; gegründet 1971 aus mehreren Vorgängereinrichtungen für Handwerk, Baugewerbe und Sozialpädagogik mit den Standorten Hildesheim und Holzminden. 1974 wurde in Göttingen ein weiterer Standort eröffnet. (Website des Standorts Göttingen (http://www.fh-goettingen.de))
- Private Fachhochschule Göttingen; gegründet 1994 (Website (http://www.pfh-goettingen.de))
- Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH (GWDG, http://www.gwdg.de/ ); Rechenzentrum für die Universität und die Max-Planck-Institute
- Max-Planck-Institute:
- Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin
- Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
- Max-Planck-Institut für Geschichte
- Max-Planck-Institut für Strömungsforschung
Außerdem hat Göttingen das komplette Angebot an allgemein bildenden und beruflichen Schulen. Siehe hierzu die Website des Göttinger Schulnetzes unter http://www.goe.ni.schule.de.
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Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
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- Deutsches Theater in Göttingen GmbH
- Junges Theater Göttingen GmbH
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- Göttinger Symphonieorchester
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- Städtisches Museum
- Kunstsammlung der Universität
- Museum für Völkerkunde (Mit der global größten Sammlung von Exponaten des James Cook)
- Zoologische Sammlungen der Universität
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Der in dem 18. Jahrhundert zu einem Spazierweg umgebildete Wall umgibt noch heute die Innenstadt.
In der Innenstadt liegen 5 in gotische Zeit zurückreichende Stadtpfarrkirchen (St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis, St. Marien, Paulinerkirche - heute Universitätsbibliothek) und das gleichfalls in dem Kern gotische Alte Rathaus, vor dem der berühmte Gänselieselbrunnen, das Wahrzeichen der Stadt, steht. Außerdem finden sich zahlreiche mitunter stark restaurierte Fachwerkhäuser (13. bis 19. Jahrhundert) wie zu dem Beispiel die Junkernschänke (1547), das Bornemannsche Haus, das Schrödersche Haus und das Lichtenberghaus.
Zu den universitären Sehenswürdigkeiten zählen die Aula mit dem Karzer, die neben anderen Göttinger Bauten auch auf dem 10-DM-Schein zu sehen war, das Alte Auditorium und der Alte Botanische Garten.
Die ehemalige Sternwarte beim Geismarer Tor ist ein klassizistischer Bau mit Anklängen an die so genannte Revolutionsarchitektur (um 1800).
Am Geismarer Tor befindet sich das ehem. Acchouchierhaus (Entbindungsanstalt der späten Aufklärungszeit), das heute als Universitätsinstitut genutzt wird/
Auf dem Hainberg gibt es einen der um 1900 beliebten Bismarcktürme.
Im Stadtteil Nikolausberg findet man in exponierter Lage eine malerische Dorfkirche, deren romanischen Bauteile stilistisch mit der so genannten Bauschule von Königslutter in Verbindung zu stehen scheinen. Ursprünglich als Klosterkirche gegründet, siedelte der Konvent schon frühins nahe in dem Tal gelegene Weende (heute auch Stadtteil von Göttingen) über.
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Regelmäßige Veranstaltungen |
- April/Mai: Kinothek-Filmfest
- Mai/Juni: Kunstmarkt
- Juni: Internationale Händel-Festspiele
- Letztes Wochenende in dem August: Altstadtfest [1] (http://www.altstadtfestgoettingen.de)
- Oktober: Internationale Orgeltage
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Söhne und Töchter der Stadt | |
Folgende Persönlichkeiten sind in Göttingen geboren:
- 1770, 10.08 Dorothea Schlözer , erste deutsche Frau, die einen Doktortitel erhielt (1787), †12. Juli 1825 in Avignon (Frankreich).
- 1803, 16.11, Heinrich Georg August Ewald, †4. Mai 1875, Theologe und Orientalist
- 1811, 30. März, Robert Wilhelm Bunsen, †16. August 1899 in Heidelberg, Chemiker (entwickelte den "Bunsen-Brenner")
- 1891, 5.10, Dr. Alfred Meyer, †Mai 1945 in, Reichsstatthalter von Lippe 1936-45
- 1926, 3.02, Dr. Hans-Jochen Vogel, Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (1972-1974), Bundesjustizminister (1974-1981), Vorsitzender der SPD-Fraktion in dem Bundestag (1983-1991), Vorsitzender der SPD (1987-1991)
- 1932, 19.12, Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (1976-1988), Ministerpräsident von Thüringen (1992-2003)
- 1934, 16.09, Reinhard Döhl; †29. Mai 2004, Literatur- und Medienwissenschaftler, Autor und Künstler.
- 1936, 7.07, Friedhelm Döhl , Komponist ("Passion" für Orchester; "Julianische Minuten")
- 1943, 24.01, Peter Struck, Vorsitzender der SPD-Fraktion in dem Bundestag und Bundesminister der Verteidigung
- 1956, 12.04, Herbert Grönemeyer, Schauspieler ("Das Boot") und Sänger ("Männer")
- 1958, Max Goldt, eigentlich Matthias Ernst, Schriftsteller und Musiker
- 1963, 1.09, Oliver Frank , Schlagersänger ("Palermo bei Nacht")
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Sonstige mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten | |
Folgende Persönlichkeiten sind durch ihren Lebensweg in besonderer Weise mit der Stadt Göttingen verbunden:
- Georg Christoph Lichtenberg, Physiker
- Gottfried August Bürger, Dichter des Göttinger Hain
- Carl Friedrich Gauß, Mathematiker
- Wilhelm Eduard Weber, Physiker
- Dietrich Grönemeyer, Medizinprofessor, Erfinder mikroinvasiver OP-Technik
- Christian Friedrich Andreas Rohns , Architekt
- Heinrich Heine, Dichter
- Otto von Bismarck, Reichskanzler
- Max Planck, Physiker
- Walther Nernst, Physiker und Chemiker, Nobelpreis 1920
- Lou Andreas-Salomé, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin
- Otto Hahn, Physiker
- Emmy Noether, Mathematikerin
- Leonard Nelson , politischer Philosoph
- Max Born, Mathematiker, Physiker, Nobelpreis 1954
- Werner Heisenberg, Physiker Nobelpreis 1932
- Heinz Hilpert, Theater-Regisseur
- Manfred Eigen, Chemiker, Nobelpreis 1967
- Dieter Bohlen, Popmusiker, studierte in Göttingen BWL
- Gerhard Schröder, Bundeskanzler, studierte in Göttingen Jura
Siehe auch: Göttinger Sieben
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